Das NIPPON CONNECTION-Filmfestival noch ON DEMAND bis zum 6. Juni 22

Das Frank­furter NIPPON CON­NEC­TION-Film­fes­ti­val ist schon seit ein paar Tagen vor­bei, aber die Fre­unde des japanis­chen Film­fes­ti­vals haben noch bis zum 6. Juni 22 die Chance, eine wun­der­bare Auswahl an Fil­men (13 Filme aus dem NIPPON CIN­E­MA-Pro­gramm, 2 Ani­ma­tion­spro­gramme, 10 Filme aus der Kat­e­gorie NIPPON VISIONS und 7 Doku­men­tarfilme). Hier das Pro­gramm:

https://nipponconnection.com/de/program/nippon-connection-on-demand/

Hier noch gegen Ende des Fes­ti­vals eine Rei­he von Kurzkri­tiken:

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“Just The Two Of Us” von KEITA FUJIMOTO

Seit einem schw­eren Motor­radun­fall ist Shun­saku vom Hals abwärts gelähmt und dro­ht die Lust am Leben zu ver­lieren. Die blinde Hanae hil­ft ihm jedoch, seine Sit­u­a­tion anders zu betra­cht­en. Als sie begin­nt, für ihn als Pflegerin zu arbeit­en, beschimpft er sie zunächst – doch bald find­en die bei­den Trost beieinan­der und es entwick­elt sich eine berührende Liebesgeschichte über Fra­gen von Frei­heit und Hoff­nung. Der ein­drucksvolle Debüt­film von Kei­ta FUJIMOTO glänzt mit der her­aus­ra­gen­den Schaus­pielleis­tung von Masatoshi NAGASE, der dieses Jahr unseren NIPPON HONOR AWARD erhält.

Beein­druck­endes und berühren­des Werk über ein zutief­st ungle­ich­es Paar.

ON DEMAND-Tick­ets: https://db.nipponconnection.com/de/event/1306/on-demand-just-the-two-of-us

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“Let Me Hear It Bare­foot” von RIHO KUDO

Nao­mi arbeit­et für die Fir­ma seines Vaters und sam­melt den Müll fremder Leute ein. Als er den attrak­tiv­en Maki ken­nen­lernt, ändert sich sein tristes Leben schla­gar­tig: Makis blinde Adop­tivo­ma muss ins Kranken­haus, vererbt ihm all ihr Geld und bit­tet ihn, an ihrer Stelle die Welt zu bereisen. Das Geld reicht nicht, also beschließen Nao­mi und Maki, die Reise mit Audioauf­nah­men vorzutäuschen. Dabei entwick­eln bei­de Gefüh­le füreinan­der, die sie sich nur zöger­lich eingeste­hen kön­nen. Mit sein­er nat­u­ral­is­tis­chen Bild­sprache ist LET ME HEAR IT BAREFOOT ein sen­si­bles LGBTQ-Dra­ma und eine Hom­mage an WONG Kar-Wais Film HAPPY TOGETHER.

Welch wun­der­bare, per­sön­liche, trau­rig-schöne aber auch drama­tis­che Liebesgeschichte. Ins­beson­dere die „Weltreise“-Geschichte ist beza­ubernd. Empfehlenswert!

ON DEMAND-Tick­ets: https://db.nipponconnection.com/de/event/1307/on-demand-let-me-hear-it-barefoot

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“Under The Stars” von Tat­sushi Omori

Seit Chi­hi­ros früh­ester Kind­heit gehört ihre Fam­i­lie ein­er Sek­te an, die fest von der heilen­den Wirkung eines Wun­der­wassers überzeugt ist. Erst als Teenagerin begin­nt sie, den blind­en Glauben ihrer Eltern an die Sek­te zu hin­ter­fra­gen. Es treten zahlre­iche Kon­flik­te ans Licht, die Tat­sushi OMORI in einem pack­enden Fam­i­lien­dra­ma über Opti­mis­mus und Ver­söh­nung insze­niert. In der Rolle von Chi­hi­ros Vater überzeugt Masatoshi NAGASE, diesjähriger Preisträger des NIPPON HONOR AWARD.

Rühren­der Film über eine schwierige Kind­heit an der Schwelle zur Jugend.

ON DEMAND-TICKETS: https://watch.nipponconnection.com/film/under-the-stars/

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“Salary­man” von Alle­gra Pacheco

Als die cos­ta-rican­is­che Kün­st­lerin und Fotografin Alle­gra Pacheco für einige Monate nach Japan reist, fall­en ihr als erstes Män­ner in Anzü­gen auf, die nachts auf der Straße schlafen. Sie will her­aus­find­en, was es mit diesem Phänomen auf sich hat und taucht tief in die Eigen­heit­en der japanis­chen Arbeitswelt ein. In ihrem Doku­men­tarfilm-Debüt rückt Alle­gra Pacheco das All­t­ags-Cre­do viel­er japanis­ch­er Büroangestell­ter in den Mit­telpunkt: „gan­baru”, was soviel bedeutet wie „durch­hal­ten” oder „sein Bestes geben”.

Tief beein­druck­ender Doku­men­tarfilm über das Phänomen der „Salary­men“ in Tokyo.

ON DEMAND-TICKETS: https://watch.nipponconnection.com/film/salaryman/

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“Song Of A Dying Sum­mer” von Kohei Sen­gen

Nat­su ist mit seinen drei Fre­un­den Aki, Fuyu und Haru aufgewach­sen, doch bald wer­den sich ihre Wege tren­nen. Während sie einen let­zten gemein­samen Som­mer ver­brin­gen, arbeit­et Nat­su an einem The­ater­stück, das ihrer Fre­und­schaft ein Denkmal set­zen soll. Kohei SENGEN hat sein Lang­filmde­büt auf 8mm-Film gedreht. Mit grobkörni­gen Bildern in gedeck­ten Far­ben erzeugt er eine entrück­te, fast trau­mar­tige Atmo­sphäre, die gekon­nt die Melan­cholie des Auf- und Auseinan­derwach­sens ver­mit­telt.

Flir­ren­des, poet­is­ches Low Bud­get-Com­ing of Age-Stück.

ON DEMAND-TICKETS: https://watch.nipponconnection.com/tv/song-of-a-dying-summer/1

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