DIE TOP 5 des JAPAN-FILMFEST HAMBURG

Kaum ist ein Highlight des Japan-Films in Deutschland zu Ende gegangen, das NIPPON CONNECTION-Filmfestival in Frankfurt am Main, schon naht das nächste Japan-Highlight: Vom 22. Bis zum 26. Juni 2022 feiert Hamburg das JFFH, das Japan-Filmfest Hamburg, www.jffh.de. Über 80 Filme zeigt das Festival in drei Kinos, dem 3001 in der Schanzenstraße, dem Metropolis in der Kleinen Theaterstraße und dem Studio-Kino in der Bernstorffstraße. Das Festival teilt die Filme in vier Kategorien: Anime, Naginata (Action- und Horrorfilme), Noh/Arthouse, Rakugo (die „lustige Kurzgeschichte“).

Hier die TOP 5 der Filme, die mich auf dem Festival am meisten interessieren, meinem Arthouse-Geschmack nach mehrheitlich aus der Arthouse-Kategorie. Wer mehr dem Genre-Kino nachhängt findet seine Lieblingsfilme hier: https://jffh.de/de/filme.html

THE WHITE FANG

THE WHITE FANG von Takahashi Yūsuke
Eine schneebedeckte einsame Berglandschaft. Die zwei Dörfer Fari und Nestalico führen einen langen, erbitterten Konflikt um knappe Ressourcen. Nach Jahren des Kampfes gewinnt Nestalico endgültig die Oberhand. Doch nun lässt eine mysteriösen Krankheit die Kämpfe ins Stocken geraten. Erstarrt vor Kälte liegt das Land. Die überlebenden Bewohner Faris flüchten auf der Suche nach einer neuen Heimat in die Wildnis. An einem einsamen Lagerfeuer sitzen die vom Kampf erschöpften Krieger Nestalicos. Zweifel treiben sie um, worin liegt der Sinn des Kampfes im Angesicht des Todes? Flüsternd verbreitet sich das Gerücht über eine weiße Bestie, die in den Bergen ihr Unwesen treibt.

RESIDENT OF ALICE

RESIDENT OF ALICE von Keiichirō Sawa
Als Kind wurde Tsugumi von ihrem Vater sexuell missbraucht. Bis heute ist sie davon traumatisiert und leidet unter schweren Schuldgefühlen. Selbst ihrer Mutter gegenüber hatte sie sich nie anvertraut. Als sie eines Tages den einfühlsamen Kenji kennenlernt, beginnt sie sich langsam zu öffnen. Endlich scheint für Tsugumi eine Zukunft jenseits der Missbrauchserfahrung möglich.

The Romantic Club

THE ROMANTIC CLUB von Taisei Kashima
Mishima verfolgt den Traum, Filmregisseur zu werden, jedoch fühlt er sich immer mehr von den Herausforderungen des Alltags erdrückt. In seiner depressiven Stimmung ist auch der ewige Optimismus seiner Freundin Kay wenig hilfreich. Von ihrer Unterstützung bedrängt, erwächst in ihm der Wunsch, der Realität zu entfliehen. Als er zufällig auf die geheimnisvolle Mary Lou trifft, eröffnet sich ihm endlich ein Ausweg. Sie lädt ihn ein, den The Romantic Club zu besuchen, ein Fluchtpunkt für diejenigen, die an ihrer Existenz verzweifeln, ein Ort, an dem geheime Wünsche wahr werden. Mishima droht sich in dieser neuen Welt zu verlieren. Gibt es einen Weg zurück in die Realität, einen Weg zurück ins echte Leben?

The Last Goze

THE LAST GOZE von Takizawa Masaharu
Schon als Baby verliert die in einer sehr armen Familie aufwachsende Haru ihr Augenlicht. Ihre Mutter drängte das Mädchen mit sieben Jahren dazu, das Handwerk einer Goze zu erlernen, um so ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft verdienen zu können. Ein hartes Training beginnt, das die Beziehung von Mutter und Tochter auf eine schwere Probe stellt. Gemeinsam mit ihrer Meisterin zieht Haru schließlich durch das ländliche Japan der Jahrhundertwende und wird innerhalb weniger Jahre zu einer Meisterin ihres Standes.

Before the rainbow falls

BEFORE THE RAINBOW FALLS von Kōji Uehara
Das unbegabte Mitglied einer erfolglosen Band ist mit seiner aktuellen Situation alles andere als zufrieden. Doch zum Glück wird er in seinem Alltag durch seine vielen Freundschaften und insbesondere seine beste Freundin gestützt. Ein unerwarteter Wandel bringt jedoch alles ins Rutschen. Dadurch läuft er Gefahr, selbst diesen Ankerpunkt in seinem Leben zu verlieren.

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