Blerta Bashollis Film HIVE

Bler­ta Bashol­li: HIVE. Ver­leih: jip film+verleih –

Kinostart/Release date: 8. Sep­tem­ber 2022
(Eng­lish ver­sion below)

Bei einem Dorf in der Nähe von Pristi­na, nach dem Ende des Koso­vokrieges. Die UN hebt Mas­sen­gräber aus. Leichen­säcke, Särge, LKWs voller Klei­dungsstücke und Hin­ter­lassen­schaften der Toten. Fahri­je sucht nach Spuren ihres Mannes. Ergeb­nis­los. Sie muss zurück ins Dorf, sich um die Bienen­stöcke küm­mern. Durch den Honig ver­di­ent ihre Fam­i­lie etwas Geld, aber viel zu wenig, er verkauft sich nicht gut. Die Stim­mung in der Fam­i­lie ist bedrückt. Unter einem Dach leben Fahri­jes zwei Kinder, der Sohn, der seinen Vater kaum ken­nt, die ältere Schwest­er, und der 75-jährige Groß­vater – ihr Vater. Da das Dorf von einem patri­ar­chalen Gesellschafts­bild geprägt ist, beste­ht nun ein Prob­lem: Die Witwen des Dor­fes haben alle keinen Führerschein. Das war Män­ner­sache. Damit brechen aber die Ver­di­en­st­möglichkeit­en der ver­witweten Frauen weg: Sie kön­nen nicht in die Stadt Pristi­na fahren, um dort einen Job anzunehmen oder ihre Erzeug­nisse zu verkaufen. Der Frauen­bund würde die Führerscheine finanzieren, aber den Fahrun­ter­richt würde ein männlich­er Fahrlehrer geben. Doch die Frauen haben Angst vor dem Getratsche in der Dor­fge­mein­schaft. Der Führerschein ist und bleibt Män­ner­sache. Doch die Verzwei­flung ist zu groß: Fahri­je beschließt, den Führerschein zu machen. „Du soll­test deinen Platz in der Fam­i­lie ken­nen!“ wirft ihr der entset­zte Vater vor, der aber natür­lich selb­st viel zu alt und gebrech­lich ist, um als Fam­i­lien­vor­stand für das Einkom­men der Fam­i­lie zu sor­gen. Mit Entschlossen­heit geht Fahri­je ans Werk beste­ht in der Stadt schon bald ihre Fahrprü­fung – und will nun endlich das Ajvar – die Paprika­paste, die die Frauen im Dorf her­stellen, in der Stadt verkaufen. Doch die Wider­stände sind groß: Der Frauen­bund zweifelt an der Wirtschaftlichkeit des Vorhabens und ist mit der Unter­stützung zöger­lich. Selb­st die meis­ten anderen Frauen lehnen das selb­st­be­wusste Ansin­nen Fahri­jes ab. Sie sei eine Schlampe, heißt es sog­ar. Ihr Mann würde sich schä­men, wenn er noch leben würde, sagt eine. Immer­hin find­et sich eine – ältere – Dorf­be­wohner­in, die mit­macht. Gemein­sam fahren sie in die Stadt und haben prompt Erfolg bei einem großen Super­markt, der gerne die Haus­man­nskost – naja Haus­frauenkost – verkaufen möchte. Fahri­jes Gle­ich­gesin­nte gibt sich kurz­er­hand als Man­agerin des Unternehmens aus. Prompt wird ihre rebel­lis­che Tat im Dorf gerächt: Jemand wirft mit einem Stein die Scheibe von Fahri­jes Auto ein. „Ihr Schlam­p­en!“ ruft ein­er hin­ter­her. Der Kampf der Frauen für ihren eige­nen Leben­sun­ter­halt, gegen die patri­ar­chale Gesellschaft des Dor­fes stellt sich als min­destens so schwierig her­aus, wie befürchtet. Aber dass auch Fahri­jes Tochter zu einem Prob­lem für ihr Pro­jekt wird, hätte sie wahrschein­lich nicht gedacht. Doch allmäh­lich begin­nt der Zusam­men­halt der Frauen zu wach­sen – und allmäh­lich begin­nt damit Hoff­nung und Men­schlichkeit in das Dorf zurück­zukehren, das so sehr von Tod, Zer­störung und Hoff­nungslosigkeit trau­ma­tisiert wurde. Und der­weil kämpft Fahri­je weit­er dafür, her­auszubekom­men, was mit ihrem Mann geschehen ist…

Neben dem Fraue­nensem­ble, das den Film prägt, ist auch die Fig­ur von Fahri­jes Vater inter­es­sant, der zwis­chen Patri­ar­chat und Ver­nun­ft hin- und her­schwankt, aber sie dann in ihrem Plan, ihren Leben­sun­ter­halt in die eigene Hand zu nehmen unter­stützt – sei es aus Ver­nun­ft, oder aus Ein­sicht, dass er viel zu alt ist, um für seine Tochter und seine Enkel zu sor­gen. Und es ist eine gute Wahl, dass die Regis­seurin solch eine zwieges­pal­tene Fig­ur erzählt – Fahri­jes patri­arche Geg­n­er jedoch nur angedeutet wer­den, keine Namen, kaum Gesichter haben. Der Blick wen­det sich den entschlosse­nen, tatkräfti­gen Frauen zu, die Geg­n­er kön­nten allzu sehr Klis­cheefig­uren ger­at­en.

Was mich an HIVE immer wieder bewegt hat, ist die Tat­sache, dass die Ereignisse dieses Films keine 25 Jahre in der Ver­gan­gen­heit liegen, dass sie in Europa verortet sind, vielle­icht zwei Flugstun­den von Berlin ent­fer­nt. Und umso bewe­gen­der wird der Film dann, wenn die Frauen dabei sind, ihre Frei­heit und ihre Selb­st­bes­tim­mung, die sie nie hat­ten, zu find­en, zu tanzen begin­nen, ihre Erfolge feiern. „Du hast es dir ein­fach ver­di­ent, Spaß zu haben“, sagt eine der Frauen ein­mal. Irgend­wann gibt es den Punkt, an dem die Frauen Zukun­ft­spläne schmieden, sich Träu­men hingeben, beru­fliche, aber auch was Män­ner und Beziehun­gen ange­ht.

„1998 ereignete sich in Krusha e Mad­he eines der schlimm­sten Mas­sak­er des Koso­vokrieges“, heißt es schließlich in ein­er Schrifttafel am Ende des Films – vielle­icht in der deutschen Fas­sung sog­ar beina­he etwas ungeschickt for­muliert, schließlich „ereignete“ sich das Mas­sak­er nicht, wie eine Naturkatas­tro­phe – es wurde von Men­schen verübt. „Es gab über 240 Tote und Ver­mis­ste“, heißt es weit­er. „Einige sagen, dass sie in den Fluss gewor­fen wur­den, andere glauben, dass sie im Wald getötet wur­den, wieder andere hof­fen, dass sie lebendig zurück­kehren wer­den.“

Bler­ta Bashol­li: HIVE. Ver­leih: jip film+verleih –

Der jun­gen Regis­seurin Bler­ta Bashol­li ist es zu ver­danken, dass diese Kriegsver­brechen, die im Europa der jüng­sten Ver­gan­gen­heit verübt wur­den – und die allzu schnell wieder vergessen wur­den – wieder in das Bewusst­sein der Men­schen in Europa zurück­ge­holt wer­den. Bashol­li wurde 1983 in Pristi­na im Koso­vo geboren, 1999 kam sie als Kriegs­flüchtling für ein paar Monate nach Deutsch­land, ein paar Jahre ihres Lebens ver­brachte sie auch in New York. Nach eini­gen Kurz- und Doku­men­tarfil­men ist HIVE ihr erster abend­fül­len­der Spielfilm, seit 2011 recher­chierte sie für diesen Film, der zu einem großen Fes­ti­valer­folg wurde und nun auch in die deutschen Kinos kommt: In Sun­dance wurde er gle­ich dreifach aus­geze­ich­net, mit dem World Cin­e­ma Grand Jury Prize, dem Audi­ence Award und dem Direct­ing Award. HIVE ist nun auch der erste Film aus dem Koso­vo, der für einen Oscar nominiert wurde.

Die Fahri­je des Films hat ein reales Vor­bild. „Ich saß in mein­er Woh­nung in Brook­lyn, NY, und ver­suchte, mein Unipro­jekt fer­tig zu schreiben“, sagt die Regis­seurin, „während ich eine Fernsehsendung aus dem Koso­vo ver­fol­gte. Die Frau in der Sendung erzählte, dass sie ihren Führerschein gemacht hat­te und das ganze Dorf darüber tratschen würde, wie sie ihre Fam­i­lie dadurch gedemütigt hat­te. Zuerst dachte ich, es sei ein Scherz.“ Am Schluss des Films sehen wir ein paar Bilder der echt­en Fahri­je und erfahren vom Erfolg ihres Unternehmens.

Die Authen­tiz­ität des Films beruht aber nicht nur auf der wahren Geschichte, son­dern auch auf den überzeu­gen­den Darstel­lerin­nen, die die Witwen des Dor­fes spie­len, allen voran die Darstel­lerin der Fahri­je, Yll­ka Gashi, die im Koso­vo eine sehr bekan­nte Schaus­pielerin ist.

„Ich hoffe, dass die Zuschauer nicht nur einen Teil unser­er Geschichte und der Geschichte der Frauen von Krusha e Mad­he auf­greift, son­dern dass dies ihnen auch Hoff­nung gibt“, sagt Bler­ta Bashol­li. „Die Hoff­nung, dass man seine Ziele erre­ichen kann, wenn man hart arbeit­et und behar­rlich ist, egal wie groß die Hin­dernisse sind und egal wie groß der Schmerz ist. Ich hoffe, dass unser Film jeden dahinge­hend zum Nach­denken bringt, dass alle Men­schen gle­ich­berechtig behan­delt wer­den sollen und nie­mand vom Krieg einen Nutzen hat.“

Bler­ta Bashol­li hat mit HIVE ein beein­druck­endes, zutief­st men­schlich­es und per­sön­lich­es Werk geschaf­fen, das von der Kraft und der Hoff­nung sein­er Haupt­fig­ur und dem Fraue­nensem­ble um sie herum lebt. HIVE ist voller Poe­sie. Was aber beson­ders Hoff­nung macht ist, dass HIVE auch im Koso­vo zu einem Erfolg wurde. „Der Film lief sechs Monate lang in den Kinos von Prishti­na weil die Zuschauer ihn so liebten und das Kino zeigte ihn so lange wie es Men­schen gab, die ihn sehen woll­ten. Er wurde im All­ge­meinen sehr gut aufgenom­men, und die Leute waren froh, dass wir eine Geschichte über die Stärkung der Rolle der Frau erzählten, über das Patri­ar­chat und die Fol­gen des Krieges. Das hat vie­len Men­schen viel bedeutet“, erzählt Bler­ta Bashol­li.

Beein­druck­end.

ENGLISH VERSION:

In a vil­lage near Pristi­na, after the end of the Koso­vo war. The UN digs mass graves. Body bags, coffins, trucks full of cloth­ing and the remains of the dead. Fahri­je is look­ing for traces of her hus­band. Incon­clu­sive. She has to go back to the vil­lage and take care of the bee­hives. Her fam­i­ly earns some mon­ey from the hon­ey, but far too lit­tle, it does­n’t sell well. The mood in the fam­i­ly is depressed. Fahrije’s two chil­dren live under one roof, the son, who hard­ly knows his father, the old­er sis­ter, and the 75-year-old grand­fa­ther – her father. Since the vil­lage is shaped by a patri­ar­chal image of soci­ety, there is now a prob­lem: none of the wid­ows in the vil­lage have a driver’s license. That was a man thing. How­ev­er, this means that the wid­owed women’s earn­ing poten­tial is gone: They can­not trav­el to the city of Pristi­na to take a job there or to sell their prod­ucts. The Women’s League would fund the driver’s licens­es, but the dri­ving lessons would be giv­en by a male dri­ving instruc­tor. But the women are afraid of the gos­sip in the vil­lage com­mu­ni­ty. The driver’s license is and will remain a mat­ter for men. But des­per­a­tion is too great: Fahri­je decides to get her driver’s license. „You should know your place in the fam­i­ly!” accus­es her hor­ri­fied father, who is of course much too old and frail him­self to be the head of the fam­i­ly and pro­vide for the family’s income. Fahri­je goes to work with deter­mi­na­tion and soon pass­es her dri­ving test in the city – and now final­ly wants to sell ajvar – the papri­ka paste that the women in the vil­lage pro­duce – in the city. But there is a lot of resis­tance: the women’s asso­ci­a­tion has doubts about the prof­itabil­i­ty of the project and is hes­i­tant to sup­port it. Even most of the oth­er women reject Fahrije’s self-con­fi­dent request. It is even said that she is a slut. Her hus­band would be ashamed if he were still alive, says one. At least there is an – old­er – vil­lager who joins in. Togeth­er they dri­ve to the city and prompt­ly have suc­cess at a large super­mar­ket that would like to sell home cook­ing. Fahrije’s col­league pre­tends to be the company’s man­ag­er. Their rebel­lious act was prompt­ly avenged in the vil­lage: some­one smashed the win­dow of Fahrije’s car with a stone. „You sluts!” calls some­one after­wards. The women’s strug­gle for their own liveli­hood against the patri­ar­chal soci­ety of the vil­lage turns out to be at least as dif­fi­cult as feared. But she prob­a­bly nev­er would have thought that Fahrije’s daugh­ter would also become a prob­lem for her project. But grad­u­al­ly the cohe­sion of the women begins to grow – and grad­u­al­ly hope and human­i­ty begin to return to the vil­lage, so trau­ma­tized by death, destruc­tion and hope­less­ness. And mean­while, Fahri­je con­tin­ues to fight to find out what hap­pened to her hus­band…

In addi­tion to the female ensem­ble that char­ac­ter­izes the film, the fig­ure of Fahrije’s father is also inter­est­ing, who oscil­lates between patri­archy and rea­son, but then sup­ports her in her plan to take her liveli­hood into her own hands – be it out of rea­son, or from the real­iza­tion that he is far too old to care for his daugh­ter and grand­chil­dren. And it is a good choice that the direc­tor nar­rates such an ambigu­ous char­ac­ter – but Fahrije’s patri­ar­chal oppo­nents are only hint­ed at, have no names, hard­ly any faces. The gaze turns to the deter­mined, ener­getic women, the oppo­nents could turn out to be too cliché.

What has always moved me about HIVE is the fact that the events of this film are less than 25 years in the past, that they are locat­ed in Europe, maybe a two-hour flight from Berlin. And the film becomes all the more mov­ing when the women are about to find the free­dom and self-deter­mi­na­tion they nev­er had, when they start danc­ing and when they cel­e­brate their suc­cess­es. „You just deserve to have fun,” says one of the women once. At some point there comes a point where the women make plans for the future, indulge in dreams, pro­fes­sion­al­ly, but also when it comes to men and rela­tion­ships.

„In 1998, one of the worst mas­sacres of the Koso­vo war hap­pened in Krusha e Mad­he,” it final­ly says in a plaque at the end of the film – per­haps in the Ger­man ver­sion it was even some­what awk­ward­ly for­mu­lat­ed, after all the mas­sacre „did­n’t hap­pen,” like a nat­ur­al dis­as­ter – it was done by humans. „There were over 240 dead and miss­ing,” it said. „Some say they were thrown into the riv­er, some believe they were killed in the for­est, still oth­ers hope they will come back alive.”

It is thanks to the young direc­tor Bler­ta Bashol­li that these war crimes, that were com­mit­ted in Europe in the recent past – and which were all too quick­ly for­got­ten – are brought back into the con­scious­ness of the peo­ple of Europe. Bashol­li was born in Pristi­na in Koso­vo in 1983. In 1999 she came to Ger­many as a war refugee for a few months and also spent a few years of her life in New York. After sev­er­al short and doc­u­men­tary films, HIVE is her first full-length fea­ture film. She has been research­ing for this film since 2011, it became a great fes­ti­val suc­cess and is now also com­ing to Ger­man cin­e­mas. In Sun­dance, it received three awards, with the World Cin­e­ma Grand Jury Prize, the Audi­ence Award and the Direct­ing Award. HIVE is now also the first film from Koso­vo to be nom­i­nat­ed for an Oscar.

The Fahri­je of the film has a real mod­el. “I was sit­ting in my apart­ment in Brook­lyn, NY, try­ing to fin­ish my col­lege project,” says the direc­tor, “while watch­ing a TV show from Koso­vo. The woman on the show said she got her driver’s license and the whole vil­lage was gos­sip­ing about how she had humil­i­at­ed her fam­i­ly by doing so. At first I thought it was a joke.” At the end of the film we see some pic­tures of the real Fahri­je and learn about the suc­cess of her com­pa­ny.

The authen­tic­i­ty of the film is based not only on the true sto­ry, but also on the con­vinc­ing actress­es who play the wid­ows of the vil­lage, espe­cial­ly the actress of Fahri­je, Yll­ka Gashi, who is a well-known actress in Koso­vo.

„I hope view­ers not only pick up on some of our sto­ry and the sto­ry of the women of Krusha e Mad­he, but that it also gives them hope,” says Bler­ta Bashol­li. „The hope that if you work hard and per­se­vere, you can achieve your goals, no mat­ter the obsta­cles and no mat­ter the pain. I hope our film will make every­one think that all peo­ple should be treat­ed equal­ly and that no one ben­e­fits from war.”

With HIVE, Bler­ta Bashol­li has cre­at­ed an impres­sive, deeply human and per­son­al work that thrives on the strength and hope of its main char­ac­ter and the female ensem­ble around her. HIVE is full of poet­ry. But what gives par­tic­u­lar hope is that HIVE was also a suc­cess in Koso­vo. “The film ran in the cin­e­mas of Prishti­na for six months because the audi­ence loved it so much and the cin­e­mas showed it as long as there were peo­ple who want­ed to see it. It was gen­er­al­ly very well received and peo­ple were hap­py that we were telling a sto­ry about women’s empow­er­ment, about patri­archy and the after­math of war. That meant a lot to many peo­ple,” says Bler­ta Bashol­li.

Impres­sive.

HIVE

Ein Spielfilm von BLERTA BASHOLLI

Laufzeit:

84 Minuten

Schweiz, Alban­ien, Nord­maze­donien, Koso­vo 2021

FSK 12

Buch und Regie: Bler­ta Bashol­li

Mit: Yll­ka Gashi, Çun Lajçi, Auri­ta Agushi, Kum­ri­je Hox­ha

Kam­era: Alex Bloom

Szenen­bild: Vlatko Cha­chorovs­ki

Tongestal­tung: Igor Pavlovs­ki

Film­musik: Julien Pain­ot

Kostüm: Hana Zeqa, Fjorela Mirdi­ta

Cast­ing: Bler­ta Bashol­li, Zgjim Terz­iqi

Schnitt: Félix San­dri, Enis Saraçi

Pro­duc­ers: Yll Uka, Val­on Baj­go­ra, Agon Uka

Pro­duk­tions­fir­ma Ikon ë Stu­dio Indus­tria Film

Weltver­trieb: Lev­el K

Ver­leih Deutsch­land: jip film ver­leih

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