FAVORITEN von Ruth Beckermann ab 19. September 2024 im Kino

„Mein Papa macht Zebras­treifen und 30er-Zonen auch“, ist eine der süßesten Berufs­beschrei­bun­gen eines Kindes über das Beruf­sleben seines Papas. Die Mamas sind im Schnitt Haus­frauen oder sind in sozialen Berufen, die Papas sind Bauar­beit­er, Dien­stleis­ter oder arbeit­en in der Gas­tronomie. Ruth Beck­er­mann, eine der bekan­ntesten öster­re­ichis­chen Doku­men­tar­regis­seurin­nen begleit­et den All­t­ag der Kinder und der Lehrkräfte in ein­er Grund­schule über Jahre hin­weg in Wien – dort heißt es Volkss­chule. Favoriten ist der Name des zehn­ten Wiener Gemein­de­bezirks – daher der Titel (der aber natür­lich auch zwei­deutig ist), dem bevölkerungsre­ich­sten Bezirk Wiens, ein ehe­ma­liger Arbeit­er­bezirk. Für etwa 40% der dort leben­den Men­schen ist Deutsch nicht die Mut­ter­sprache – in etwa ver­gle­ich­bar mit Neukölln oder dem Wed­ding in Berlin. Irgend­wann in den let­zten Jahrzehn­ten ent­stand der Begriff „Bren­npunk­tschule“, wahrschein­lich nach dem dama­li­gen Brand­brief der Schullei­t­erin der Rütlis­chule in Berlin-Neukölln. Beck­er­mann lehnt den Begriff ab, zurecht, weil da bren­nt nichts, sagt sie in einem Inter­view. Die Drehar­beit­en began­nen mit­ten in der Pan­demie, jen­em Zeitraum, der mit dem Home­school­ing die Ungerechtigkeit­en unser­er Schul­sys­teme ver­schärften, was damals klar war – und heute umso mehr zu Tage tritt. Während Pri­vat­jets Bun­desli­gaprofis durch die Welt­geschichte flo­gen, durften Kinder noch nicht ein­mal miteinan­der Fußball spie­len. Aber das nur neben­bei, das hat mit dem Film nichts zu tun.

©Grand­film Ruth Beck­er­mann Film­pro­duk­tion Pro­duk­tion Ruth Beck­er­mann

Mit aller­lei Prob­le­men hat der Schulleit­er, haben die Lehrerin­nen und Lehrer der Schule zu kämpfen – auch nach Ende der Pan­demie. Die Schul­sozialar­bei­t­erin wird in ein­er weit­er­führen­den Schule gebraucht, da sei sie, meinen die Behör­den, wichtiger. Die Schulpsy­cholo­gin ist schwanger, ob es Ersatz gibt, weiß kein­er. Die Kinder sind so vielfältig wie in jed­er anderen Schule; die eine spielt sich als Klassen­polizei auf, der andere mag sich nicht so gerne an Regeln hal­ten. Wieder andere quatschen ein­fach gerne, dem einen fällt das Rech­nen schw­er, dem anderen die Tück­en der Rechtschrei­bung. Über­haupt Sprache, für die große Mehrheit ist Deutsch nicht die Mut­ter­sprache, das macht das Schulleben schwierig, ver­schiedene kul­turelle Hin­ter­gründe auch ein biss­chen (zum Beispiel wenn’s um die Klei­derord­nung im Schwimm­bad geht, oder um die Rolle der Frau in der Fam­i­lie). Aber im Großen und Ganzen gehen sowohl Kinder als auch Pädagog*innen völ­lig selb­stver­ständlich mit ihrer kul­turellen Vielfalt um. Und die Kinder haben Träume: Wis­senschaft­lerin­nen wollen sie ein­mal wer­den, Lehrerin, Astro­naut, Polizistin. Schnell gleit­et das Gespräch aber ab in Rich­tung der Äng­ste, die die Kinder bewe­gen: vor Krim­i­nal­ität. Vor ein­er Ent­führung, weil man sich zu sehr geschminkt hat. Zumin­d­est hat die Mama das erzählt, dass sowas passieren würde. Die Lehrerin ver­sucht das Gespräch wieder in die richtige Bahn zu lenken. „Entschei­det deine Mama sel­ber, was sie anzieht, oder entschei­det jemand anders für sie?“, fragt die Lehrerin einen der Jun­gen. Der Papa entschei­det für sie, sagt er. Am inter­es­san­testen wird der Film dann, wenn die Kinder sich gegen­seit­ig inter­viewen, wo sie mal leben möcht­en, was sie wer­den möcht­en etc.

©Grand­film Ruth Beck­er­mann Film­pro­duk­tion Pro­duk­tion Ruth Beck­er­mann


Es gibt eine faszinierende Szene, in der die Lehrerin, Ilkay Idiskut, in deren Klasse der Film gedreht wurde, mit ein­er Engels­geduld ver­sucht her­auszubekom­men, was bei ein­er Auseinan­der­set­zung zwis­chen den Kindern passiert ist, wer schuld ist, wer mitschuld ist, wer sich bei wem entschuldigen sollte etc. Beein­druck­end, wie sie mit diesem Stre­it umge­ht und die Schü­lerin­nen und Schüler gle­ichzeit­ig san­ft und ener­gisch dazu bringt, Ver­ant­wor­tung für das zu übernehmen, was geschehen ist. Und die Klasse ist dabei und lernt und prof­i­tiert davon. Irgend­wann dringt dann das Welt­geschehen ins Klassen­z­im­mer ein, es geht um Auseinan­der­set­zun­gen in Syrien und in Ukraine – weil es Kinder gibt, die dort herkom­men. Und dann wird’s ganz beson­ders speziell und schein­bar her­aus­fordernd für die Kinder: Erst kommt der Sex­u­alkun­de­un­ter­richt und dann auch noch der Schwim­munter­richt. Und: das erste Refer­at. Und was einen umhaut ist nicht nur die Vor­tragskom­pe­tenz der Ref­er­entin, son­dern erst recht die Feed­back­kom­pe­tenz der Mitschüler: fundiert, fair, pro­duk­tiv, über­legt, motivierend. Unglaublich. Man lese sich im direk­ten Ver­gle­ich dazu durch Inter­net­foren und Ähn­lich­es. Wie inkom­pe­tent, tox­isch, giftig dort Erwach­sene miteinan­der umge­hen. Etwa wenn es um Migra­tion oder Poli­tik etc. geht.
Beck­er­mann hört und schaut den Kindern zu, sie inter­essiert sich, für das, was sie sind, was sie aus­macht, sie schaut ihnen zu, wie sie eine Moschee besuchen und beten und der Imam ihnen etwas über den Islam erzählt. Und wie sie „ihren“ Stephans­dom besuchen. Wie viele Katho­liken in der Klasse sind, möchte der sichtlich ob sein­er Kirche stolze Ober­priester wis­sen: keine.

©Grand­film Ruth Beck­er­mann Film­pro­duk­tion Pro­duk­tion Ruth Beck­er­mann

Beck­er­mann kom­men­tiert nicht, sie hält sich raus, mis­cht sich nicht ein, wertet nicht – und das macht die Stärke dieses Doku­men­tarfilms aus. Später geht es darum, ob die Kinder ein­mal heirat­en wollen – und wie der Wun­sch­part­ner bzw. die Wun­sch­part­ner­in ausse­hen soll, ob die Kinder viel Geld ver­di­enen wollen. Eine schi­er unbändi­ge Neugierde strahlen sie aus. Es ist so wun­der­voll zuzuse­hen, wie die Lehrerin mit den Kindern umge­ht – zumin­d­est aller­meis­tens (vielle­icht kön­nte man das Mäd­chen, das 172 nicht abrun­den kann auch mal auf Dyskalkulie über­prüfen? Kön­nte ihm vielle­icht helfen).
Und es gibt noch etwas, was dieser Film zeigt: Man kann live dabei zuse­hen, wie die so motivierten Kinder vom Noten­sys­tem – diese an der Real­ität vor­beige­hende Meth­ode aus Zeit­en, in den Schüler und Schü­lerin­nen auch noch geschla­gen wur­den – ter­ror­isiert wer­den.

©Grand­film Ruth Beck­er­mann Film­pro­duk­tion Pro­duk­tion Ruth Beck­er­mann


„Favoriten“ ist ein­er von vie­len Schul-Doku­men­tar- und Spielfil­men in den let­zten Jahren, die in den Kinos liefen. Der berühmteste war „Herr Bach­mann und seine Klasse“ aus dem Jahr 2021. Die Lehrerin aus „Favoriten“ ist ein ganz ander­er Typus Lehrer, als es Herr Bach­mann ist. Bach­mann ist ein charis­ma­tis­ches Padä­gogikaus­nah­metal­ent, wie es sie vielle­icht nur hin und wieder und möglicher­weise gar nicht an jed­er Schule gibt. Aber „Favoriten“ zeigt etwas anderes: dass es nicht unbe­d­ingt Aus­nah­metal­en­ten bedarf, son­dern dass es schon wun­der­bar ist, wenn Lehrkräfte sich auf die Kinder ein­lassen, ihnen mit Empathie, manch­mal auch mit Strenge, begeg­nen und sich auf sie ein­lassen. „Unsere Lehrerin ist ein Beispiel, wie dieser All­t­ag auss­chauen kön­nte“, erk­lärt Ruth Beck­er­mann. Lehrer­sein ist Charak­ter­sache – und diese wun­der­bar Ilkay Idiskut ist ein toller Charak­ter, ein wun­der­voller Men­sch – und das spüren diese Kinder in jed­er Minute – und sie sind ihr so dankbar dafür. „Sie ist qua­si die näch­ste Gen­er­a­tion, die Real­ität in meinem Film ist eine heutige“, sagt die Regis­seurin. „Mich inter­essiert vor allem die Zukun­ft. Diese Kinder sind die Zukun­ft unser­er Gesellschaft. Ilka­ys Klasse ste­ht für viele Volkss­chulk­lassen in Wien oder in Berlin. All das, was sie gemein­sam in der Klasse besprechen, gilt auch für die Prob­leme in unser­er Gesellschaft. Das Tolle an der Lehrerin ist, dass sie sich auf diese Diskus­sio­nen ein­lässt. Sie blockt nichts ab, son­dern lässt sich auf Debat­ten ein. Sie hat auch keine Angst, die Kinder zu berühren. Sie ist wirk­lich ungewöhn­lich.“ In der Tat: Ich bin fasziniert, wie still, wie ruhig es in der Klasse war, ich kenne das aus eigen­em Anse­hen in ver­gle­ich­baren Schulen anders. Kon­flik­te, wie sie in Ilkay Idiskuts Klasse entste­hen, gibt es über­all, in allen Schulen – und es ist faszinierend, anzuse­hen, wie sie diese Kon­flik­te ernst nimmt und wie sie sie in der Klasse ange­ht und zu lösen ver­sucht.

©Grand­film Ruth Beck­er­mann Film­pro­duk­tion Pro­duk­tion Ruth Beck­er­mann

„Ich denke, Kinder­garten und Volkss­chule bilden eine unglaublich wichtige Grund­lage“, sagt Ruth Beck­er­mann. „Ich habe immer die Auf­fas­sung vertreten, dass alles, was man bis zum sech­sten Leben­s­jahr in ein Kind “hine­in­stopfen” kann, funk­tion­iert, weil die Kinder schon ab drei Jahren unheim­lich auf­nah­me­bere­it sind. In manchen Län­dern gehen die Kinder auch schon ab drei, vier Jahren in die Vorschule. Das gibt es bei uns nicht. Die Volkss­chule, wie sie in Öster­re­ich noch immer heißt, ist sehr, sehr wichtig und wird hierzu­lande sehr ver­nach­läs­sigt. Kinder sind sehr wach. Es tut einem das Herz weh, wenn man zuschauen muss, welche Chan­cen da vergeben wer­den. Kinder kön­nten anders gefördert wer­den wie z.B. in Eng­land, wo die Kinder mit dreiein­halb, vier in die Vorschule gehen und alle lesen kön­nen, wenn sie mit sechs in die Schule ein­treten und die Sprache gut kön­nen. Die deutsche Sprache müsste ein so selb­stver­ständlich­es Werkzeug sein wie unsere Hände.“

Beck­er­mann gelingt mit dem Film ein beein­druck­endes, berühren­des Langzeit­pro­jekt und gerne will man wis­sen, was aus den Träu­men dieser Grund­schüler ein­mal wer­den wird. Genau eines zeigt näm­lich dieser Film: Auch Kinder aus schwieri­gen Ver­hält­nis­sen, auch Mäd­chen aus Fam­i­lien, in denen der weib­liche Nach­wuchs nicht unbe­d­ingt für ein erfülltes Beruf­sleben vorge­se­hen ist – haben trotz allem Träume – von Erfolg im Leben, von einem span­nen­den Beruf – auch von einem glück­lichen Fam­i­lien­leben. Beck­er­mann nimmt uns eine Zeit­lang mit auf die Reise dieser jun­gen Men­schen mit schwieri­gen Startbe­din­gun­gen – und am Schluss, ich ver­rate nichts, ste­hen uns die Trä­nen der Rührung in den Augen.

©Grand­film Ruth Beck­er­mann Film­pro­duk­tion Pro­duk­tion Ruth Beck­er­mann

RUTH BECKERMANN
FILMOGRAFIE

ARENA BESETZT, 1977, 78 min, sw; Urauf­führung Action-Kino Wien

AUF AMOL A STREIK, 1978, 24 min, Farbe; Fes­ti­vals: Leipzig, Ober­hausen

DER HAMMER STEHT AUF DER WIESE DA DRAUSSEN, 1981, 40 min, Farbe

WIEN RETOUR, 1984, 95 min, Farbe und sw; Fes­ti­vals: Leipzig, Jerusalem, Ciné­ma du réel Paris, San Fran­cis­co, Flo­renz, etc.

DER IGEL, 1986, 34 min, Farbe; real­isiert gemein­sam mit Studieren­den der Uni­ver­sität Salzburg

DIE PAPIERENE BRÜCKE, 1987, 95 min, Farbe und sw; Fes­ti­vals: Inter­na­tionale Film­fest­spiele Berlin, Ham­burg, Troia (Por­tu­gal), Edin­burgh, Mon­te­ca­ti­ni, New York, Jerusalem, etc.

NACH JERUSALEM, 1991, 87 min; Fes­ti­vals: Inter­na­tionale Film­fest­spiele Berlin, Tro­ja, Mont­real, Rom, Flo­renz, etc.

JENSEITS DES KRIEGES, 1996, 117 min; Fes­ti­vals: Inter­na­tionale Film­fest­spiele Berlin, Ciné­ma du réel Paris, Nyon, Pesaro, Jerusalem, Duis­burg etc.

EIN FLÜCHTIGER ZUG NACH DEM ORIENT, 1999, 82min, Fes­ti­vals: Inter­na­tionale Filmfest­spiele Berlin, München, Karlovy Vivary, Jerusalem, Van­cou­ver, Fem­i­nale Köln, Kas­sel, Lus­sas etc.

HOMEMAD(E), 2001, 85 min, DV/35mm, Farbe, Fes­ti­vals: Inter­na­tionale Film­fest­spiele Berlin, Ciné­ma du Réel, Diag­o­nale Graz

ZORROS BAR MIZWA, 2006, 90min, DV/35mm, Farbe, Fes­ti­vals: Ciné­ma du Réel Paris, Vien­nale, Bafi­ci Buenos Aires, Chica­go etc.

MOZART ENIGMA, 2006, 1 min, DV/35mm, Farbe, Inter­na­tionale Fes­ti­vals im Rah­men der Six­­pack- Tour zum Mozart­jahr

AMERICAN PASSAGES, 2011, 120 min, DV/35mm, Farbe, Fes­ti­vals: Ciné­ma du réel, Paris, Vien­nale; Bafi­ci Buenos Aires, Duis­burg, Mon­tréal, East Sil­ver, Diag­o­nale etc.

JACKSON/MARKER 4AM, 2012, 3.35min, HDcam, Farbe, Fes­ti­vals: Diag­o­nale, Bafi­ci, MARFA etc..

THOSE WHO GO THOSE WHO STAY, 75 min, HDV/DCP, Farbe, Fes­tials: Vien­nale, Diag­o­nale, Vision du réel Nyon, FID Mar­seille etc.

THE MISSING IMAGE, 2015, Mehrkanal Videoin­stal­la­tion auf dem Alberti­naplatz Wien

DIE GETRAUMTEN, 2016, 89 min, HD/DCP, Farbe, Fes­ti­vals: Inter­na­tionale Film­fest­spiele Berlin, Diag­o­nale Graz, Ciné­ma du Réel Paris, FID Mar­seille, TIFF Toron­to etc.

WALDHEIMS WALZER, 2018, 93 min, sw und Farbe, Fes­ti­vals: Inter­na­tionale Film­fest­spiele Berlin (Gewin­ner GLASHÜTTE ORIG­I­NAL-Doku­men­tarfilm­preis), Diag­o­nale Graz, Thes­sa­loni­ki Doc FF, Ciné­ma du Réel Paris, IDFA Ams­ter­dam, BAFICI Buenos Aires, San Fran­cis­co Jew­ish Film Fes­ti­val, Doc­u­men­ta Madrid etc.

JOYFUL JOYCE, 2019, Mehrkanal Videoin­stal­la­tion bei den Salzburg­er Fest­spie­len

MUTZENBACHER, 2022, 100 min, Farbe, Fes­ti­vals: Inter­na­tionale Film­fest­spiele Berlin (Bester Film in der Sek­tion Encoun­ters).

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FESTIVALS

Berli­nale (15.–25.2.2024), Berlin – Welt­premiere 16.2. – Friedens­film­preis

CPH:DOX Doc­u­men­tary Film­fes­ti­val (13.–24.3.2024), Kopen­hagen

HKIFF Hong Kong Inter­na­tion­al Film Fes­ti­val (28.3.–8.4.2024), Hong Kong

DIAGONALE – FESTIVAL DES ÖSTERREICHISCHEN FILMS (4.–9.4.2024), Graz

AMBULANTE GIRA DE DOCUMENTALES (10.4.–26.5.2024), Mex­i­co City

Visions Du Réel (12.–21.4.2024), Nyon

LICHTER FILMFEST FRANKFURT INTERNATIONAL (16.–24.4.2024), Frank­furt

BAFICI Buenos Aires Inter­na­tion­al Film Fes­ti­val (17.–28.4.2024), Buenos Aires

Filmkun­st­fest Meck­len­burg-Vor­pom­mern (30.4.–5.5.2024), Schw­erin

JEONJU INTERNATIONAL FILM FESTIVAL (1.–10.5.2024), Jeon­ju

Fly­ing Broom Inter­na­tion­al Womens Film Fes­ti­val (9.5.–16.5.2024), Ankara

MILLENNIUM DOCS AGAINST GRAVITY FILM FESTIVAL (10.–19.5.2024), Warschau

12th DIFF Dias­po­ra Film Fes­ti­val (17.–21.5. 2024), Incheon, Korea

Bel­docs Film Fes­ti­val (22.–29.5.2024), Bel­grad

Doca­viv Inter­na­tion­al Doc­u­men­tary Film Fes­ti­val (23.5.–1.6.2024), Tel Aviv

El Fes­ti­val De Cine AL ESTE (AL ESTE DE LIMA) (29.5.–9.6.24), Lima

Sub­ver­sive Film Fes­ti­val (30.5.–8.6.), Zagreb

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Favoriten

ein Film von

Ruth Beck­er­mann

Regie: Ruth Beck­er­mann

Buch: Ruth Beck­er­mann & Elis­a­beth Menasse Regieas­sis­tenz: Elis­a­beth Menasse

Bild: Johannes Ham­mel Ton: Andreas Hamza Mon­tage: Dieter Pich­ler Schnit­tas­sis­tenz: Eva Rammes­may­er

Pro­duk­tion: Ruth Beck­er­mann Film­pro­duk­tion Pro­duk­tion­sleitung: Rebec­ca Hirneise Pro­duk­tionas­sis­tenz: Jana Wald­hör

Fach­liche Beratung: Hei­di Schrodt

Mit Unter­stützung von: ÖFI Öster­re­ichis­ches Filmin­sti­tut, ÖFI+, FISA – Film Indus­try Sup­port Aus­tria Film­fonds Wien ORF Film/Fernseh-Abkom­men

Mit: Ner­jiss Alde­bi

Liemar Aljouma

Ege­men Ak, Maje­da Alsham­maa

Enes Ker­im Bölük­taş

Melisa Bul­duk

Furkan Çon­gar

Dani Crnkić

Eda Dzhe­mal

Beid Emi­ni

Ari­an Grošić

Elif Gürdal

Rebe­ca Haram­başa

Ibrahim Ibrahi­movič

Alper Isme­tov

Davut Kaplan Manes­sa Lakhal und

Ilkay Idiskut

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