KÖLN 75 bei der Berlinale 2025

© Inter­na­tionale Film­fest­spiele Berlin / Clau­dia Schramke, Berlin, Key Visu­al 2025


Regie: Ido Fluk; DE/PL/BE 2024; 110 min
Mit Mala Emde, John Mag­a­ro, Ulrich Tukur
Kinos­tart: 13.3.2025.

Köln, Mitte der Siebziger Jahre. Vera Bran­des (Mala Emde) ist noch erstaunlich jung aber schon eine ange­hende Größe in der west­deutschen Musik­branche. Sie ver­anstal­tet Konz­erte und hat nen­nenswerte Musik­er in deutsche Konz­erthallen geholt. Ihre spießi­gen Eltern, die sie am lieb­sten als Zah­närztin sehen wür­den, haben etwas dage­gen, aber nicht nur die, schließlich ist das eine Män­ner­branche und was hat da eine Frau zu suchen, zumal wenn sie so jung ist wie Vera Bran­des? Sie set­zt alles aufs Spiel, dann naht das Konz­ert von Kei­th Jar­rett (John Mag­a­ro), dem Jaz­zpi­anis­ten in der Köl­ner Oper. Das Scheit­ern des Konz­ertes kön­nte der Schlusspunkt ihrer Kar­riere in der Musik­branche sein. Und aus­gerech­net jet­zt felt der rich­tuge Flügel in der Oper und die Moti­va­tion des Kün­stlers.

KÖLN 75 ist der dritte Spielfilm des Regis­seurs Ido Fluk nach THE TICKET mit Dan Stevens und Malin Aker­man, der 2016 bei Tribeca lief, und dem israelis­chen Crowd­sourc­ing-Film NEVER TOO LATE.

KÖLN 75 ist ein­er der lustvoll­sten Filme dieser Berli­nale bish­er, vor Spaß, ungewöhn­lich­er Ideen, mit wech­sel­nden Per­spek­tiv­en, mal ist die Geschichte bei Vera Bran­des, mal bei Kei­th Jar­rett, mal bei einem Musikjour­nal­is­ten, der das Geschehen ver­fol­gt. Das ist so wun­der­bar sym­pa­thisch und unter­halt­sam.

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